Verwandlung

Verwandlung

… von Gedanken, Gefühlen und Bewegungen in ein Werk. Eine Arbeit, die ganz der Aussagekraft des Moments und der Impulsivität gewidmet ist.

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Durchbruch / Bad eyes (Acryl &Tinte auf Papier, 42 cm x 49 cm, 2015)

„Bist mir Muse und Kraft zugleich, obgleich Ventil ohne Ziel. Gibst mir alles, was ich brauche in diesem Moment…………………….Erhelle mich du Ganzheitlichkeit – wolltest anders werden als der Körper es dir vorgab……………………..Voller Wolllust und Skrupel zerreißen angeborene Grüne dich. Sie wissen es nicht besser. Hab Nachsicht. Deine Schönheit erhellt sie langsam von Innen. Sie strahlen und wissen es nicht. Sei bereit………………………Wie Noten eines guten Liedes ziehen sich die schwarzen Tropfen meiner Seele über das bunte Papier des Lebens. Sie zeigen auf mein Herz und durchlöchern meine Traurigkeit………………………… Der Schleier der Nacht zeigt mir neue Wege und trägt mich davon. Befriedigung weit fort von der rationalen Logik der Gesellschaft……………………………….Befreiung ist zu erahnen und doch bremst das Angewiesensein auf Material mich aus. Der Wunsch auf immaterielle Vollkommenheit erwacht……………………………..Kann nicht entrinnen dem Glück des Moments……………………………………Sind doch die Spuren anderer leichter zu sehen als die eigenen………………………………….Wissen um deine Eigenständigkeit erleichtert mein Tun……………………………………………Das Wissen um die Perfektion des Unperfekten schleicht sich ein und zeigt sich zwischen den Momenten des Sichtbaren. Die Schönheit der Emotion schmerzt mit jedem Wimpernschlag……………………………………………Bist mit Blut doch eins. Nimmst deinen eigenen Weg und lässt dem Schicksal seinen Lauf……………………………………Warst mir immer treu. Ich gab dir einen Käfig. Jetzt lernen wir gemeinsam laufen…………………………………In klitzekleine Stücke zerfällt mein wiedergewonnenes Ganzes und macht sich über mich lustig. Wofür Ganzheit? Wofür Freiheit? Wofür Einheit? Liebst die Vielfalt. Liebst die Liebe. Liebst die Widersprüchlichkeit. Und wieder das Auf und Ab der Wellen, die immerzu in deinem Innersten toben. Bist ja doch nur ein Spiegel der Welt……………………………………………Ein Aufschrei erhellt die Nacht und niemand kann ihn hören. Ich bin bei mir und tröste die Sehnsucht………………………………………..Zerstörerische Selbstkritik schafft neues Werk und weitere Grenzen werden gesteckt, um erneut zu zerreißen. Überwinde mich, Grenzen. Kreuze Wege. Gehe weiter, immer weiter.“

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