Franz Kafka in Stuart Hall. Überwachte Identität. Die ausufernde Zerstreuung.

Szenische Lesung

Open Stage, RUB arts & culture international
Musisches Zentrum Bochum

Es geht um Existenzialien und Hasen, die nicht aus Hüten gezaubert werden.
Es geht um Geschichten und Imperative, die sich in das Leben einschreiben.

Ein Stück, das, aufgrund intensiver und intimer Arbeitsweise im vorhergegangenen Seminar, ein Erfahrungsfeld zum Thema Identität zwischen wissenschaftlichen Texten, Lyrik und performativem Spiel eröffnet.

Identität, sich wandelnde Gesellschaften, Globalisierung, Rückkehr zu alten Normen, Geschlechterkonstrukten, Rassismus und ein gesellschaftlicher Roll-Back, angestoßen durch Globalisierung und Individualisierung sind zentrale Aspekte dieses Stückes. Wie finden wir uns zurecht in einer immer komplexer werdenden Welt, die uns neue Räume der Entwicklung eröffnet und gleichzeitig so viele Entscheidungszwänge abverlangt?

Wie sollen wir das aushalten? Der Druck der Einflüsse – jeder Augenblick im Leben wird zu einer Existenzfrage. Identität bedeutet Fragmentierung, unser Ich zerstreut, in Auflösung begriffen.
Franz Kafka in Stuart Hall. Literatur und Theorie. Gregor Samsa – ein Mensch. Was bedeutet es, Mensch zu sein, in welcher Umgebung?
Eine inszenierte Lesung.

Leitung: Christian Scholze
Performance: Seda Sönmeztürk, Nora Pösl, Valerie Aline Seela

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