Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes

BÜHNENBILD

Theater Kohlenpott
Herne

Von Finn-Ole Heinrich
Familienstück ab 10 Jahren

„Es war einmal ein wildes, böses Kind, das niemals schlief. Es gehörte nirgendwohin und biss die anderen und schubste sie um. Es hatte Kraft, mehr als alle anderen sonst. Wenn die Leute es sahen, so sprachen sie: Was ist das für ein Kind? Was tut es da? Wohin mit ihm? Es lebte allein, keiner wusste wo. Eines Tages tauchte es einfach auf. Einige sagten, es sei aus dem Wald gekommen.“
Was ranken sich nicht alles für Geschichten, Mythen und Gerüchte um jenes geheimnisvolle Wesen tief im Wald. Immer hungrig, immer auf der Jagd. Es wird gesagt, es ernähre sich von den Ängsten der Menschen  und sei so furchterregend, dass selbst Bären die Flucht vor ihm ergreifen würden.
Offen traut sich niemand seinen Namen auszusprechen, aber hinter vorgehaltener Hand raunt man ihn sich zu: DER REUBER.
Es heißt: „Er reißt Bäume aus, nur so zum Spaß“, „Er schleift jeden Tag mehrere Stunden seine Messer und plant dann seine Raubzüge“. Wissenschaftler aus aller Welt haben vergeblich versucht ihn zu finden, doch richtig gesehen hat ihn noch niemand.
Aber ein Mann hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Geheimnis um den Reuber zu lüften: Markus Michalik, werdender Vater, liebevoller Ehemann und  neugieriger Wissenschaftler. Unerschrocken macht er sich auf zu einer abenteuerlichen Forschungsreise.

Mit: Till Beckmann
Regie: Frank Hörner
Musik/Sounddesign: Sebastian Maier
Ausstattung: Valerie Seela
Theaterpädagogik: Gabriele Kloke
Produktionsassistenz: Jasmin Büning, Milena Michalak


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